Atomsonde – Oxcart

Im Rahmen des ERC Starting Grants HydMet von Herrn Prof. Felfer entstand nach ca. einjähriger Bau- und Erprobungszeit, die in Eigenkonstruktion und Eigenbau entstandene neue Atomsonde „Oxcart“. Die Besonderheit an diesem Gerät ist, dass es eine Messkammer aus Titan besitzt, um ein besonders wasserstoffarmes Vakuum zu erzeugen. Damit sollte es weltweit erstmals möglich sein, Wasserstoff in Form von Protium (1H) direkt an Gefügebestandteilen quantitativ messen zu können. Da die Oxcart mit einem hocheffizienten Detektor (ca. 85% Detektionseffizienz) ausgestattet ist, ist sie auch eine perfekte Ergänzung zur bereits vorhandenen Cameca LEAP 4000X HR. Erste Ergebnisse sind mit denen von kommerziellen Instrumenten vergleichbar, der Eigenbau ermöglicht aber eine hohe Flexibilität in der Versuchsdurchführung. Dies gilt sowohl für die Messung als auch für die Probenpräparation und evtl. Wärmebehandlungen. Ihren Namen hat sie vom amerikanischen Höhenaufklärer Lockheed A-12 Oxcart, dem ersten Flugzeug größtenteils aus Titan.

 

Verantwortlicher Mitarbeiter:

Prof. Dr. Peter Felfer

Gruppenleiter Atomsondentomographie & 3D-Nanoanalytik

Department Werkstoffwissenschaften (WW)
Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften (Allgemeine Werkstoffeigenschaften)